Am 14., 15. und 16. Oktober fand unser zweites dreitägiges europäisches Treffen in Verona, Italien, statt.
Der erste Tag fand in der Camera di Commercio am Corso Porta Nuova statt. Während der Vormittagssitzung arbeiteten die Projektpartner an der Maßnahme C.3 des Projekts: Erarbeitung von Referenzkosten für Carbon-Farming-Projekte. Sie diskutierten den Fortschritt dieser Maßnahme und die nächsten zu ergreifenden Schritte. Der Nachmittag war mehreren Präsentationen und Erfahrungsberichten von Akteuren gewidmet, die am LIFE-Carbon-Farming-Projekt beteiligt sind. Nach einer Eröffnungsrede unseres italienischen Partners Luciano MIGLIORATI (CREA) stellte Anaïs L’HOTE (Institut de l’Élevage) das LIFE-Carbon-Farming-Projekt vor, einschließlich seiner Ziele, Maßnahmen und erwarteten Ergebnisse. Es folgte ein Vortrag von Ilaria FALCONI (CREA) zum Thema Carbon Farming: Rechtsrahmen, aktueller Stand und Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft. Saverio MALUCCIO (CREA) setzte die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema „Der Markt für Emissionszertifikate: aktueller Stand und Zukunftsperspektiven“ fort. Anschließend stellten Sara CARE (CREA) und Lorena GIGLIO (CRPA) die Nachhaltigkeitsbewertung in der Rinderhaltung in Italien vor. Anschließend diskutierten Andrea SCARABELLO (Techniker bei UNICARVE), Simone MELLANO und Luca GIORDANA (Direktor bzw. Techniker bei ASPROCARNE) die Rolle der Verbände für Rinder- und Milchviehhaltung im Hinblick auf ökologische Nachhaltigkeit. Abschließend hielt Guido ZILLI (Gruppo Mastrotto SPA) einen Vortrag über die Hypothese einer sektorübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Viehzucht und Gerberei zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Dieser bereichernde Nachmittag endete mit einer Diskussion und abschließenden Bemerkungen.
Der zweite Tag war dem Besuch von drei Mutterkuhbetrieben in der Provinz Rovigo gewidmet, die sich alle auf die Rinderzucht und -mast spezialisiert haben. Auf dem ersten Betrieb standen die Biomethanproduktion und die Einbringung von Gärresten in den Boden im Mittelpunkt der Gespräche. Der zweite Betrieb ermöglichte es uns, den Fokus auf Tiergesundheit, Tierschutz und Ernährung zu legen. Der dritte Betrieb präsentierte die Wagyu-Rinderzucht, wobei dort 70 % der italienischen Wagyu-Population aufgezogen werden.
Der Vormittag des dritten Tages war dem Besuch von zwei Milchviehbetrieben in der Provinz Reggio Emilia in der Emilia-Romagna gewidmet, die Milch für Parmesankäse produzieren. Die Diskussionen umfassten verschiedene Themen wie Fütterung, Tierschutz, Reproduktionsmanagement, Produktivität und Gülleausbringung. Der Nachmittag war Diskussionen zwischen den Partnern über den Fortschritt der verschiedenen Projektmaßnahmen gewidmet.













