Der von Life Green Sheep und Life Carbon Farming gemeinsam organisierte Networking-Tag „Ausweitung der kohlenstoffarmen Landwirtschaft in Europa“, der am 6. Februar 2024 in Brüssel stattfand, brachte verschiedene europäische Akteure für die Entwicklung einer kohlenstoffarmen Landwirtschaft zusammen. Ziel dieses Tages war es, diese Akteure zu vernetzen, um die verschiedenen Phasen der Verbreitung zu erkunden, von der Forschung bis zur Umsetzung von Maßnahmen.

Forscher, Ingenieure, Tierärzte, Berater, Professoren, Studierende, Journalisten und andere Akteure aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor diskutierten die Perspektiven und Strategien zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks der europäischen Landwirtschaft sowie die Ergebnisse von 25 Projekten, die zwischen 2010 und 2030 in Europa durchgeführt wurden. Diese Projekte decken Themen wie die Verringerung des CO₂-Fußabdrucks, die Anpassung an den Klimawandel, Umweltauswirkungen, Biodiversität und Nachhaltigkeit im Allgemeinen ab.

Die vorgestellten Projekte deckten ein breites Spektrum an Zielen ab, darunter Wissensdatenbanken (Referenzen, Lösungen, Hebel usw.), Innovation, die Konzeption und der Vergleich von Instrumenten, Experimente/Überwachung in landwirtschaftlichen Betrieben, Schulungen, die Verbreitung von Wissen, die Entwicklung eines Rahmens für Carbon Farming sowie die Einführung eines ergebnisorientierten finanziellen Anreizsystems zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks von Tierhaltungsbetrieben.

In Gruppenworkshops konnten die Teilnehmer über verschiedene Fragen im Zusammenhang mit CO₂-Emissionen in europäischen landwirtschaftlichen Betrieben nachdenken:

  • Wie lassen sich zu Beginn der Projekte starke Partnerschaften aufbauen, um Landwirte und Berater einzubeziehen?
  • Welche Kompetenzen und Methoden sind erforderlich, um die Verbreitung kohlenstoffarmer und nachhaltiger Praktiken zu unterstützen?
  • Wie können Interessengruppen, Branchenverbände und Institutionen in die Ausweitung kohlenstoffarmer und nachhaltiger Praktiken einbezogen werden?
  • Wie können Landwirte für die Umsetzung dieser neuen Praktiken in ihrem Betrieb belohnt werden?
  • Wie können wir das Wissen aus europäischen Initiativen zur CO₂-armen Landwirtschaft für Forschung, Beratung und neue Projekte nutzen?

Nach diesen Überlegungen tauschten die Arbeitsgruppen ihre Schlussfolgerungen aus, um jede Frage vertiefend zu erörtern.

Eine Frage-und-Antwort-Runde bildete den Abschluss eines Tages voller wertvoller Erkenntnisse.